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Mitterkirchen

Wanderung entlang der Naarn

 

Ausgangspunkt für diese Wanderung ist das Freilichtmuseum Mitterkirchen. Parkplätze und ein Gasthaus im Stil der Keltenzeit sind vorhanden. Es lohnt sich das Museum mit Führung zu besichtigen. Die Wanderung führt auf wenig befahrenen Asphaltstraßen und Wiesenwegen entlang der Naarn und dauert schwache 2 Stunden.

Anfahrt: Aus Richtung Linz bzw. aus Richtung Wien kommend, folgt man den Wegweisern Freilichtmuseum Mitterkirchen.

Wanderroute: Man wandert vom Museum in Richtung Westen durch die Ortschaft Lehen. Der Name Lehen kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet hügelig, ein Hinweis auf die keltischen Hügelgräber. Nach dem letzten Bauernhof kann man rechts ein Wegkreuz sehen, das Poidl-Kreuz. Das Kreuz wurde zur Genesung einer kranken Person aufgestellt. Ein paar Meter weiter steht links eine Kapelle, die Trautmann-Kapelle, flankiert von 2 Linden. Sie wurde aus Dankbarkeit, den Zweiten Weltkrieg überlebt zu haben, vom damaligen Hofbesitzer erbaut. Nennenswert ist, dass die Madonna darin ein Leinenkleid trägt. Man überquert die Querstraße und erreicht bald darauf die Ortschaft Wagra und den Fluss Naarn. Bei Schlechtwetter ist es ratsam, besonders Rollstuhlfahrer oder Familien mit Kinderwägen, gleich nach links, flussabwärts auf der Asphaltstraße zu wandern. Bei trockenem Wetter geht nach rechts flussaufwärts. Nach einigen hundert Metern erreicht man eine Brücke. Auf dieser überquert man die Naarn und marschiert auf dem Wiesenweg neben dem Fluss, flussabwärts. Nach gut einem Kilometer erreicht man die Landesstraße, die man überquert. Jetzt wandert man auf einem Asphaltweg entlang der Naarn, bis sie in den Hüttinger Altarm einmündet. In den Sommermonaten blühen entlang der Uferböschung drei verschiedene Pflanzen rot, Gemeiner Blutweiderich, Weidenröschen und Drüsiges Springkraut, das ursprünglich aus dem Himalaja stammt. Im Hochsommer färbt die Goldrute das Mündungsgebiet gelb. Man sollte sich die Zeit nehmen und die paar Schritte zum Ufer auf dem Weg hinunter gehen. Der Weg biegt scharf nach rechts und ist nur die ersten Meter schlecht. Man wandert nun entlang des Hüttinger Altarmes. Der dichte Auwald lässt nur manchmal einen Blick auf das Wasser zu. Nach der Kläranlage überquert man die Landesstraße. Wenige Meter links befindet sich ein Imbissstand, bei dem man sich für den Rückweg stärken kann. Erholt geht man den gleichen Weg bis zur ersten Brücke zurück. Hier überquert man die Naarn und marschiert auf der anderen Flussseite flussaufwärts weiter. Bald gelangt man zu einem Rastplatz mit einer Informationstafel über die Naarn-Scheiter-Schwemme Anfang dieses Jahrhunderts. Nach einigen Schritten erreicht man wieder die Landesstraße, die man überquert. Die Strecke zwischen Landesstraße und Naarnmündung ist beiderseits auch für Skater geeignet. Auf der Wiese befindet sich ein Denkmal, das an die Naarnregulierung erinnert. Hier gibt es ebenfalls einen Rastplatz und Stufen zur Naarn. Am Rande der Wiese befindet sich ein Marterl. Ursprünglich stand die Steinsäule auf der anderen Straßenseite. Aber nach einem Hochwasser war das Denkmal schwer beschädigt, sodass es restauriert werden musste. Im Zuge der Restaurierungsarbeiten wurde dann das Sockelstandbild auf den jetzigen Standort versetzt und daneben eine Eberesche und eine Birke gepflanzt. Man geht nun entlang der Landesstraße in Richtung Osten weiter. Der Ort heißt Labing. Im Buch "Unser keltisches Erbe" wird dieser Name mit "Überschwemmungs-Gebiet" übersetzt. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden frühmittelalterliche und slawische Siedlungsreste gefunden. Bei der nächsten Kreuzung biegt man nach links. Man folgt dem Wegweiser "Radweg Freilichtmuseum" und ist nach einem Kilometer wieder in der Ortschaft Lehen. Eine Mostrast beim Bauern bietet noch Gelegenheit sich vor der Heimreise zu stärken

 

Wanderung zur Poidlbauer-Kapelle

Ausgangspunkt für diese Wanderung ist das Freilichtmuseum Mitterkirchen, Parkplätze und ein Gasthaus im Stil der Keltenzeit sind vorhanden. Es lohnt sich das Museum mit Führung zu besichtigen. Die Wanderung führt auf wenig befahrenen Asphaltstraßen und dauert schwache 2 Stunden.

Wanderroute: Man wandert vom Museum in Richtung Westen durch die Ortschaft Lehen. Nach dem letzten Bauernhof kann man rechts ein Wegkreuz sehen, das Poidl-Kreuz. Das Kreuz wurde zur Genesung einer erkrankten Person aufgestellt. Ein paar Meter weiter steht links eine Kapelle, die Trautmann-Kapelle, flankiert von 2 Linden. Bei der Kreuzung biegt man rechts ab. Man wandert nun Richtung Norden. Bald erreicht man die nächsten Ortschaften, Hofsteten und ein Wegkreuz, das Hofsteftner-Kreuz. Weiter geht man Richtung Norden und kommt zur Poidlbauer-Kapelle. Sie wurde erbaut, um einen Fluch, der auf dem Poidlbauernhaus lag, abzuwenden. Die Kapelle steht zwischen zwei Linden und hat einen Altar mit der Marienkrönung. Bei der Kapelle biegt man nach links und marschiert durch die Ortschaft Kirchstetten und weiter zur Ortschaft Hart. Im rechten Wäldchen stehen zwei Kreuze. Sie erinnern an zwei Verkehrsunfälle, bei denen die Lenkerinnen tödliche Verletzungen erlitten. Marschiert man weiter, sieht man bald die Kastenbauer-Kapelle am linken Wegrand. Sie wurde 1913 aus Dankbarkeit für die Genesung einer kranken Person errichtet. Man geht ein paar Schritte und biegt bei der nächsten Kreuzung nach links. Nun folgt man dem Naarnflussgüterweg bis zur Ortschaft Wagra. Man überquert die Querstraße und marschiert weiter der Naarn entlang, bis links der Güterweg Lehen abzweigt. Diesem folgt man und gelangt zurück nach Lehen. Bei einer Mostrast kann man sich noch für die Heimreise stärken, Die ganze Wanderstrecke ist auch für Skater geeignet.  

 
Wanderung zur 500jährigen Eiche

 
Schöne Wanderung auf wenig befahrenen Straßen, Feld- und Wiesenwegen. Die Wanderung dauert ca. 1,5 Stunden. Anfahrt: Aus Richtung Linz kommend, fahren Sie auf der Bundesstraße 3, Richtung Perg. Drei Kilometer nach Mauthausen biegen Sie rechts nach Naarn ab. In Naarn zweigen Sie wieder ab und folgen dem Wegweiser nach Mitterkirchen. Aus Richtung Wien kommend, verlassen Sie die Bundesstraße 3 bei Baumgartenberg und folgen dem Wegweiser nach Mitterkirchen. Im Ort gibt es genügend öffentliche Parkplätze.
Wanderroute: Die Wanderung beginnt am Marktplatz. Man geht zwischen Gasthaus und Kirche Richtung Süden. Dann wandert man entlang der Friedhofsmauer und in wenigen Minuten hat man das erste Naturdenkmal erreicht, die Grüner Kapelle mit dem Kastanienbaum und dem Lindenbaum. Die Grüner Kapelle ist eine Gemeindekapelle und wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, um für die Fronleichnamsprozession eine vierte Station zu erhalten. Nun marschiert man weiter Richtung Hütting. Nach ca. 15 Minuten erreicht man eine Querstraße. Auf dieser wandert man rechts Richtung Westen weiter. 10 Minuten später sieht man rechter Hand eine erhöhte Fläche mit mittelhohem Buschwerk. Hier befand sich die Arbeiterwohnsiedlung für das Donaukraftwerk Wallsee-Mitterkirchen während der Bauzeit 1965-1968. Man biegt nun links ab und geht durch lichten Auwald zur 500jährigen Eiche. Die Hälfte des Weges ist nun zurückgelegt und Rollstuhlfahrer oder Leute mit Kinderwägen sollten nun denselben Weg zurück nehmen, da das letzte Stück der Wanderroute auf Feld- und Wiesenwegen retour führt. Man wandert auf dem Weg weiter bis zur nächsten Ortschaft Gang. Dort zweigt man rechts ab und marschiert immer gerade aus, bis die Gerade in einer schaden Linkskurve endet. Nun kann man links eine Kapelle sehen. Die Inzinger-Dortkapelle wurde 1952 zur Erinnerung an die sieben Gefallenen des Dorfes Inzing, während des 2. Weltkrieges, errichtet. Gegenüber der Kapelle zweigt rechter Hand ein Feld- und Wiesenweg ab. Nach wenigen Metern steht das Inzinger Pestkreuz. Bei der Hofbauer-Kapelle überquert man die Asphaltstraße und wandert auf einem Wiesensteig direkt zur Kirche zurück. Die Kapelle wurde zu Ehren des Heiligen Nepomuk erbaut, um vom Hagelschlag verschont zu bleiben. 

 

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